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Showing content with the highest reputation on 01/21/2019 in all areas

  1. 1 point
    Hallo! Ja, indem du dir Programmierkenntnisse aneignest, während du daran arbeitest. Schritt eins: Genau das überlegen. Es gibt keine festlegbare "gute" Reihenfolge dafür. Deshalb ist der erste Schritt immer, die Gesamtaufgabe in kleinere Aufgaben zu zerteilen. Ein Issue Tracking-System hilft dabei sehr. Repository-Dienste (Github, Gitlab, ...) haben so etwas normalerweise schon für dich parat, aber wenn du dich noch nicht mit so etwas beschäftigen willst, kannst du auch einfach mit Trello anfangen. Wofür Tutorials da sind. Womit wir wieder bei Frage 1 sind. Du darfst einfach nicht erwarten, dass du dir ein Spiel, das nicht komplett von der Stange sein soll, einfach zusammenklicken kannst. Darfst nur so-und-so viel Geld verdienen mit deinem Spiel, darüber musst du die Pro kaufen. Ansonsten nichts nennenswertes.
  2. 1 point
    Hallo, Das liegt am FBX Exporter von Cinema. Ich mache es so: 1. Das Model unter Rendern> Objekt backen Backen. 2. Das gebackte Model als FBX Exportieren. In Unity die Gebackte Texturen importieren, dann ein neues Material erstellen die Texturen den Kanälen zuweisen und nun dem Model zuweisen und mit Apply bestätigen. Auf diese Weise funktioniert es bei mir sehr gut. Gruß Jog
  3. 1 point
    Gerade unerfahrene Leute haben starke Bedenken, wenn es um die Performance in Unity geht. Sie haben aus unterschiedlichen Quellen gehört, dass Dies oder Jenes schlecht sein soll und jetzt gehen sie total ängstlich an das Projekt heran. Denen möchte ich aber sagen: Macht euch nicht verrückt! Denn wie immer ist alles eine Frage von der Menge an leistungsfressenden Dingen, dem gewünschten Resultat und der Hardware, auf der das Spiel laufen soll. Viele Dinge beziehen sich auf Hardware, die kaum noch genutzt wird, wie z.B. das iPad1, welches nicht mehr als 120MB Ram für das Spiel zur Verfügung gestellt hatte. Oder aber es bezog sich auf veraltete Techniken bei denen Unity schon längst performatere Dinge gebastelt hat, wie die unterschiedlichen Lighting-Arten. Ich will mal versuchen, die einzelnen Bereiche abzuarbeiten. Das Grafische: Alles was ich sehen kann kostet Leistung. Mal mehr, mal weniger! Je mehr Realismus ich in ein Spiel rein bringen will umso mehr Leistung wird verbraucht. Denn jedes Poygon, jedes Licht, jede Schattenberechnung und jedes Material verbraucht etwas. Diese Dinge belasten meist die Grafikkarte, denn die ist es, die das ja anzeigen und vorher berechnen muss. Habt ihr ein Spiel mit üppiger Szenerie und schaut euch zur Laufzeit mal den Profiler an, dann seht ihr, dass der Grafikbereich die meiste Leistung schluckt. Unity ist von sich aus schon bemüht, sparsam zu sein und kann gleichartige Dinge zusammen fassen, wenn sie z.B. das gleiche Material haben und auch vom selben Licht bestrahlt werden. Das reduziert die Drawcalls, die einen Großteil der Performance ausmachen. Man hat die Möglichkeit Beleuchtungen und Verschattung vor zu berechnen und die Ausleuchtung einer Szene zu backen. Das reduziert ganz massiv die Last auf der Grafikkarte, kostet aber Speicherplatz und natürlich geht die Dynamik der Beleuchtung dadurch flöten. Aber was bringt es, wenn man genau diese Dynamik haben will. Genau, es bringt nichts! Mit Shadern sieht es genauso aus. Ein einfacher Shader mit nur einer Textur ist recht sparsam. Er gibt aber auch nicht viel her. Schöner ist er, wenn er glänzen kann, transparent ist, erhaben ist und eben realistisch aussieht. Will ich das haben muss ich ihn auch einsetzen. Die Geometrie eines Körpers sollte natürlich so sparsam wie möglich aufgebaut sein. Die Zeit, wo ein Oberarm aus 12 Polygonen besteht, ist aber längst vorbei. Ich kann zwar vieles mit einer NormalMap simulieren, aber wenn die Ränder des Polygons zu eckig sind, sieht man das und es wirkt einfach nicht. Also auch da muss ich mich den Qualitätsansprüchen stellen und mehr Polygone nutzen. Ich kann sogar DirectX11 einsetzen und aus wenigen Polygonen eine Million Polygone machen. Ja, aber eben nur auf einer Grafikkarte, die das auch kann. Egal, wollt ihr die Technik einsetzen dann funktioniert es eben auch nur auf einer Hardware, die das auch kann. Lasst euch also nicht zu stark einschränken. Ihr werdet natürlich irgendwann merken, dass das Ganze zu viel geworden ist und die Framerate einbricht. Meist lässt sich das aber mit etwas geänderter Beleuchtung, LOD oder anderen Dingen schon wieder beheben. Da aber niemand genau sagen kann, wo die Grenzen liegen werden, bringt es auch nichts, wenn man vorher seitenweise darüber diskutiert. Die Physik: Die physikalischen Berechnungen kosten Leistung, die der Prozessor bringen muss. Und es ist klar, dass viele Berechnungen auch viel Leistung kosten. Trotzdem ist das jetzt kaum ein Bereich, wo man "extrem" sparen muss. Unity kann ohne weiteres mehrere 100 Objekte gleichzeitig physikalisch berechnen. Einfach schauen, dass nur die Objekte einen Rigidbody bekommen, die auch einen haben müssen weil sie der Schwerkraft oder anderen Forces folgen sollen und/oder Kollisionen auswerten sollen. Collider so einfach wie möglich halten und lieber einen Box-Collider mehr nehmen, als einen Mesh Collider zu nutzen. Meist muss es nämlich gar nicht ganz genau sein. Merkt eh keiner. Der Code: Ja, hier kann und muss man aufpassen. Denn wenige Kleinigkeiten können das System ganz schön verlangsamen. Aber macht euch auch hier nicht verrückt. Denn auch hier ist alles eine Frage der Dosis. Ein paar extreme Dinge will ich aber mal aufzählen. Als Faustregel gilt, dass jede Unity-eigene Funktion, die im Script steht, auch durchlaufen wird. Egal, ob innerhalb dieser Funktion etwas drin steht oder nicht. Die OnGUI Funktion ist die hungrigste, weswegen man so wenig Scripte wie möglich mit dieser Funktion bestücken sollte. Legt also nur die Funktionen an, die auch wirklich nötig sind, auch wenn das einsparpotential hier (außer bei der OnGUI) nur gering ist. Immer wenn aus einem Script heraus ein anderes Objekt oder dessen Komponente gesucht wird, kostet es Performance. Es hilft aber nichts. Manchmal muss man einfach nach anderen Objekten oder Komponenten suchen. Um jedoch so wenig Leistung wie möglich zu verbrauchen, sollte man nur einmal danach suchen und einfach die Referenz des Gesuchten in eine Variable speichern. Manche Befehle sind recht hungrig, wie z.B. die Entfernungsmessung über Vector3.Distance. Da sollte man sich überlegen, ob denn wirklich in jedem Frame die Entfernung gemessen werden muss oder reicht es vielleicht auch, wenn es nur wenige Male pro Sekunde passiert. So eine Messung würde ja in jedem Frame eine gewisse Grundlast verursachen, die nicht unbedingt sein muss. Und gerade wenn viele Objekte viele Entfernungsmessungen machen, ist es sinnvoll das Ganze in der Zeit aufzuteilen um die Grundlast zu verringern. So ist das natürlich auch mit komplexen Berechnungen die in einer Schleife ausgeführt werden. SendMessage ist ein teurer Befehl, der an ein gewisses Objekt und an all seine Komponenten etwas sendet. Egal ob die Komponente damit etwas anfangen kann, oder nicht. Diesen Befehl sollte man wirklich nur sparsam nutzen. Will ich einem anderen Script jedes Frame etwas mitteilen, dann ist dieser Befehl dafür total ungeeignet. Für ein einmaliges oder seltenes Senden ist er aber voll ok. Für das ständige Übergeben von Informationen bietet sich an, die Komponente, also das andere Script, vorher zu suchen und als Referenz in eine Variable zu speichern. Jetzt kann ich auf alle Public Variablen oder Funktionen des anderen Scripts zugreifen und sie aufrufen oder manipulieren. Das kostet nicht oder kaum mehr, als wenn es eine Variable des eigenen Scripts wäre. Alles das, was ich da aufgezählt habe macht sich erst ab einer gewissen Menge bemerkbar. Je schwächer die Hardware ist, desto früher merkt man es. Nur weil etwas viel Performance kostet, müsst ihr nicht darauf verzichten. Ihr solltet aber weise damit umgehen. Nur weil ich etwas jedes Frame tue, muss das nicht schlecht sein. Es kommt halt immer darauf an, was ich da tue und wie viele Objekte das gleichzeitig machen. Macht euch vorher Gedanken, was ihr für euer Spiel alles braucht und wie ihr das am besten lösen könnt. Aber lasst euch durch diese Planung nicht blockieren. Fangt einfach an. Vieles ist im Nachhinein leicht änderbar. Spiele, die auf einem PC schön aussehen sollen und können, können nicht unbedingt genauso für ein Handy übernommen werden. Es macht aber nicht unbedingt Sinn, sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen. Manchmal muss man einfach mehrere Versionen für ein und das selbe Spiel bauen, weil die Qualitysettings nicht ausreichen werden. Fazit: Es ist also alles gar nicht so schlimm!

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