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Zara

GameObject Sichtbar bei großer Entfernung zur Kamera

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Hallo zusammen,

zusammen mit meinem Team planen wir eine 3D-Map eines Sonnensystems für ein Spiel. Die Position der Planeten im Sonnensystem sind 1:1 aus dem Spiel übernommen, d.h. wir haben da Positionen von zb. "x": 2865536, "y": -99034464, "z": -934464
Die Kamera in Unity sieht soweit nicht, bzw kann sie schon aber das GameObject (der Planet) ist dann so klein das man nichts sieht.
Ich habe schon probiert, das GameObject viel größer zu skalieren, aber das hilft nicht.
Wir brauchen aber diese exakten Positionen. Was kann ich machen, damit wir auch auf diesen Entfernungen, die GameObjecte immer sehen. Nicht in Voller Größe, aber gut genug.

Danke für Eure Hilfe!

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Mit riesigen Zahlen kann Unity nicht umgehen, weil 32-bit floating point numbers im Koordinatensystem verwendet werden. Im Millionenbereich kann dir bereits die erste Nachkommastelle flöten gehen. Im 10-Milliarden-Bereich gibt's schonmal Ungenauigkeiten im dreistelligen Bereich.

Aber davon mal abgesehen:

vor 16 Minuten schrieb Zara:

Die Kamera in Unity sieht soweit nicht, bzw kann sie schon aber das GameObject (der Planet) ist dann so klein das man nichts sieht.

Wenn dein Objekt auf die gegebene Distanz zu klein ist, um gesehen zu werden, dann ist es zu klein, um gesehen zu werden. Wenn dein Objekt plötzlich größer ist, hat es ja nicht mehr die richtige Größe. Du schaust ja auch nicht in den Nachthimmel und beschwerst dich, dass du Deimos nicht erkennen kannst.

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Nun du könntest die Objekte relativ zur Entfernung der Kamera skalieren, aber wie Sascha schon sagte, gehen dann die Proportionen flöten.

Als Alternative würde ich eine Markierung vorschlagen (z.B.: ein Sprite, das einen Pfeil enthält), der ab einer gewissen Entfernung des Objekts zur Kamera aufploppt und auf die Position des Objekts deutet.

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In der Regel verwendet man bei solchen Sachen immer Miniaturen.

Z.B. in Kerbal Space Programm, da wird intern das Sonnensystem mit double vectoren berechnet, die Darstellung aber mit skalierten Miniaturen.
In der Map sieht man die Planeten wenn man heraus zoomt nur Markierungspunkt, und der Planet erscheint erst wenn weit genug hinein zoomt.
In der Normalen Ansicht wird nur die unmittelbare Umgebung in echter Größe dargestellt,  Himmelskörper werden mit eine anderen Kamera von einem skaliertem Model aufgenommen. Der Planet Kerbin hat so eigentlich nur einen durchmesse von 100 Units. Zum Teil verwendet KSP bis zu 7 überlappende Kameras.

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